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🇪🇺August 6, 2026

China: Ein Viertel des grünen Stroms verschwendet trotz Rekordausbau

Berichten zufolge verschwendet China etwa ein Viertel seiner grünen Stromproduktion, obwohl das Land den schnellsten Ausbau erneuerbarer Energien weltweit vorantreibt. Im ersten Halbjahr stieg paradoxerweise die Stromerzeugung aus Kohle, was auf Mängel im Strommarktdesign hindeutet.

Die Volksrepublik China hat den rasantesten Ausbau erneuerbarer Energien aller Nationen vorangetrieben. Dennoch zeigen sich erhebliche Ineffizienzen: Nach Darstellung der Berichterstattung wurde im ersten Halbjahr etwa ein Viertel des grünen Stroms verschwendet. Gleichzeitig verzeichnete China einen Anstieg der Stromerzeugung aus Kohle — ein scheinbar paradoxes Szenario, das auf strukturelle Probleme im Energiesystem hindeutet. Experten deuten darauf hin, dass das aktuelle Strommarktdesign nicht optimal funktioniert, um die verfügbaren erneuerbaren Kapazitäten effizient zu nutzen.

Für europäische Märkte ist diese Entwicklung bedeutsam, da China als Vorreiter der Energiewende gilt und global Maßstäbe setzt. Die Ineffizienzen beim Stromtransport und der Verteilung erneuerbarer Energien in Chinas Netzwerk werfen Fragen zur Skalierbarkeit grüner Energiesysteme auf. Diese Herausforderungen betreffen auch den europäischen Strommarkt, wo ähnliche Infrastruktur- und Koordinationsprobleme entstehen können. Der Fall Chinas unterstreicht, dass technologischer Ausbau allein nicht ausreicht — robuste Marktmechanismen und Netzinfrastruktur sind entscheidend, um Investitionen in erneuerbare Energien zu optimieren und Carbon-Ziele zu erreichen.

Source: Handelsblatt Online Top-Themen

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