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🇪🇺August 20, 2026

Evergrande-Gründer Xu Jiayin zu lebenslanger Haft verurteilt

Ein chinesisches Gericht hat Evergrande-Gründer Xu Jiayin zu lebenslanger Haft verurteilt, wie Berichte andeuten. Das Vermögen des Unternehmers wird eingezogen, während der Zusammenbruch des Konzerns die anhaltende Immobilienkrise in China symbolisiert.

Nach Angaben in den Berichten hat ein chinesisches Gericht den Gründer des angeschlagenen Immobilienkonzerns Evergrande, Xu Jiayin, zu lebenslanger Haft verurteilt. Dem Urteil zufolge wird auch das Vermögen des Unternehmers eingezogen. Der Zusammenbruch von Evergrande gilt als emblematisch für Chinas tiefgreifende Immobilienkrise, die in den vergangenen Jahren erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes hatte.

Die Verurteilung markiert einen weiteren Wendepunkt in der Krise des Immobiliensektors, der lange Zeit als Wachstumsmotor der chinesischen Wirtschaft galt. Der Fall Evergrande und das gerichtliche Urteil gegen seinen Gründer verdeutlichen die Bemühungen der chinesischen Behörden, Verantwortung für den Kollaps großer Konzerne zu etablieren.

Für europäische Anleger und Märkte ist diese Entwicklung von Bedeutung, da Chinas Immobiliensektor erhebliche globale Verflechtungen aufweist. Eine anhaltende Krise in diesem Sektor könnte sich auf internationale Rohstoffpreise, Lieferketten und die gesamtwirtschaftliche Dynamik in Asien auswirken. Europäische Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu China könnten durch weitreichende wirtschaftliche Umbruchprozesse beeinflusst werden. Zudem signalisiert die gerichtliche Reaktion regulatorische Strenge seitens der chinesischen Regierung, was Unsicherheit für internationale Investoren in diesem Markt schaffen kann.

Source: Handelsblatt Online Top-Themen

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